Faktencheck – Wohnraum im Einheimischenmodell – 21.02.2014

21.02.2014
 

Wohnraum im Einheimischenmodell

Erwerb günstigen Wohnraums für langjährige Hohenlindner Bürger

Behauptung:

Die Gemeinde Hohenlinden verpasst es, für junge Familien genügend Bauplätze im Einheimischenmodell bereit zu halten. So sind viele Junge gezwungen in die Nachbargemeinden abzuwandern.

Fakt ist:

Im aktuell gültigen Flächennutzungsplan sind die Erweiterung der Buchenstraße und die Bebauung der Mühlenstraße zur Wohnbebauung vorgesehen. Die Buchenstraße wird von der Gemeinde im so genannten Einheimischenmodell vergeben werden.

Voraussetzung dafür ist, dass zunächst die Gemeinde die Gelegenheit hat Entwicklungsflächen anzukaufen. Dies kann nur in gutem Einvernehmen, nicht mit der Verbreitung rufschädigender Gerüchte über Grundbesitzer und Erwerber erreicht werden. Die Kommune entwickelt dann die Grundstücke zu baureifen, erschlossenen Parzellen und vergibt sie nach einem vom Gemeinderat festgelegten Kriterienkatalog an Bewerber. Damit ist gewährleistet, dass die schon in Hohenlinden ansässigen Familien bevorzugt werden. Die Preise liegen bisher bis Hälfte unter den Marktpreisen in Hohenlinden.

Die Aufstellung des Flächennutzungsplanes wird begleitet von zahlreichen Behörden und Fachabteilungen. Erst wenn alle Auflagen, die die jeweiligen Stellungnahmen fordern, aufgenommen sind, kann der Flächennutzungsplan überhaupt erst genehmigt werden. Diese Hürden sind in Hohenlinden längst genommen. Die Fachbehörden haben auch im Bereich Lärm- und Strahlenschutz keinerlei Bedenken mehr.

Von den Maßnahmen werden Bestandsbebauung und Neubebauung gleichermaßen profitieren.

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